Erste Mannschaft verliert knapp gegen MTV Langenberg 1

Konnten wir beim letzten Zusammentreffen mit dem Team aus Langenberg vor genau zwei Jahren noch einen klaren 6:2-Sieg erzielen, so mussten wir jetzt eine knappe Niederlage hinnehmen.

Es zeichnete sich schon früh ab, dass es diesmal nicht so einfach laufen würde, denn an den Brettern 7 und 8 standen wir bereits in der Eröffnungsphase klar im Nachteil. Doch zunächst brachte uns Michael (Brett 4) in Führung. Im Mittelspiel konnte er seine Dame sehr schön auf e5 zentral aufstellen, damit das Feld a1 erobern und im nächsten Zug mit seinem Turm vernichtend über a1 in die gegnerische Stellung eindringen.

Danach aber gingen nacheinander die Partien an den Brettern 6, 8 und 7 verloren. Rudi (Brett 6) konnte seine Figuren nicht wie gewohnt aktiv einsetzen und verlor letztlich in einem Turmendspiel mit Minusbauern. An Brett 8 startete Dietmar gesundheitlich angeschlagen, war zwar nicht chancenlos, musste sich aber doch seinem gemäß DWZ-Zahl überlegenen Gegner geschlagen geben. Werner (Brett 6) lieferte einen großen Kampf. Der Figurenverlust, den er früh hinnehmen musste, war jedoch nicht mehr ganz aufzuholen.

Bei Frank an Brett 3 kam es dann zu einem korrekten Remis und somit zu einem Zwischenstand von 1,5:3,5.

Thomas (Brett 2) brachte uns einen Punkt heran. Nachdem die Partie lange Zeit ausgeglichen stand, musste sich im Turmendspiel der Gegner zwischen Bauernverlust oder Turmtausch entscheiden. Er wählte den Turmtausch. Es zeigte sich aber schnell, dass das daraus entstandene Bauernendspiel klar verloren war.

Dann gewann auch noch Ivan und stellte damit den 3,5:3,5-Gleichstand her. Dabei stand Ivan lange Zeit sehr eingeengt und musste sich gegen einen machtvollen, mit sämtlichen Figuren vorgetragenen Angriff des Gegners wehren. Der Gegner schlug mit einem Läufer in Ivans Königstellung ein – etwas, was er vielleicht nicht hätte tun sollen. Nach den daraus resultierenden Abtauschaktionen drehte sich das Spiel und Ivan konnte im entstandenen Doppelturmendspiel die gegnerische Stellung zerlegen.

Ingo (an Brett 1) hatte nach einem Bauernverlust im Mittelspiel einen schweren Stand, versuchte mit großem Einsatz jedoch alles, um zumindest noch eine Punkteteilung für uns herauszuholen. Denn bei beidseitig luftigen Königsstellungen war ein Dauerschach durchaus im Bereich des Möglichen. Der Gegner spielte sehr umsichtig und vermied das Dauerschach, indem er den König nah bei seiner Dame und seinem Läufer hielt. Dann konnte Ingo einen Bauern zurückgewinnen, was aber kurze Zeit später zum Damentausch führte. Leider war das folgende Läuferendspiel nicht remis zu halten, und so mussten wir nach fast sechsstündiger Spieldauer eine im ersten Moment dann doch enttäuschende Niederlage hinnehmen.