Radevormwalder Schachverein 1925

Schachnachrichten aus Radevormwald

Die Erste bringt zwei Mannschaftspunkte aus Solingen mit

Trotz Winterwetter gestaltete sich die Anreise zum Auswärtskampf gegen den SC Solingen (2. Mannschaft) problemlos, wobei wir das Schachzentrum des Nachbarn SG Solingen ansteuerten, da unseren Gegnern ihre angestammte Spielstätte an diesem Tag nicht zur Verfügung stand.

Wir zeigten uns in guter Spiellaune und gingen durch den Sieg von Dieter (Brett 6) in Führung. Dabei sah es hier zunächst gar nicht gut aus, da Dieter früh einen Bauern abgab und auch mit der Entwicklung im Rückstand war. Nach Damentausch lief es dann besser. Im weiteren Verlauf konnte Dieter sich mit beiden Springern nah an den gegnerischen König heranpirschen und eine Kombination anbringen, die zum sofortigen Gewinn führte.

Agni an Brett 8 kam zu seinem zweiten Einsatz in dieser Saison. Er spielte sehr mutig ein seltenes Gambit, was aber zu gewagt war. Im Mittelspiel schlug der Gegner dann mit seinem Läufer in Agnis Königsstellung ein. Da Agni das Opfer nicht annahm lag er danach bereits mit zwei Bauern im Rückstand. Die Partei ging dann auch schnell verloren.

Thomas (Brett 2) hatte zunächst eine recht beengte Stellung. Nach Öffnung der c-Linie wurden alle Schwerfiguren über diese Linie abgetauscht und nach einigen weiteren Zügen kam es zur Punkteteilung. Ebenfalls mit Remis endete die Partie von Ivan an Brett 5, wobei hier in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern noch allerhand ausprobiert wurde.

Zwar mussten wir als nächstes eine Niederlage bei Dietmar an Brett 7 hinnehmen, aber die drei noch laufenden Partien sahen alle sehr vielversprechend für uns aus: An Brett 04 hatte Michael die Qualität erobert und wickelte in ein Endspiel mit Doppelturm gegen Turm und Läufer ab. Die Türme setzte er geschickt in Szene und gewann durch eine Schachfolge den gegnerischen Läufer.

Kurze Zeit später gewann auch Frank. Durch ein schönes Springerschach, das die g-Linie öffnete und einen Doppelangriff auf König und Dame ermöglichte. Damit belohnte er sich selbst für sein Spiel, denn er hatte nach und nach großen Druck auf die gegnerische Königsstellung aufgebaut.

Wiederum kurze Zeit später gab es in der noch offenen Partie an Brett 1 ein Remis und damit den Endstand von 4,5 zu 3,5 für uns. Ingo hatte lange Zeit sowie auch in der Endstellung einen Bauern mehr sowie das Läuferpaar. Durch die Entscheidung fürs Remis ging er auf ganz sicher und steuerte den noch fehlenden halben Punkt zum Mannschaftssieg bei.